Straßenbauer/in

Was macht man in diesem Beruf?

Straßenbauer/innen stellen den Unterbau sowie den Belag von Straßen, Wegen und Plätzen her und halten Verkehrswege instand.

Arbeitsorte:

  • im Straßen-, Rollbahnen- und Sportanlagenbau
  • im Schachtbau sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau
  • bei kommunalen Bauämtern oder Straßen- und Autobahnmeistereien

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 07.12.2020

Beton- und Stahlbetonbauer/innen

Was macht man in diesem Beruf?

Beton- und Stahlbetonbauer/innen stellen Bauteile aus Beton und Stahlbeton sowie Schalungen und Bewehrungen her und montieren diese. Darüber hinaus sanieren sie feuchte oder beschädigte Betonwände, -decken, -pfeiler oder -träger.

Arbeitsorte:

      • in Betrieben des Hoch- oder Fertigteilbaus
      • in Brücken- und Tunnelbauunternehmen
      • in der Beton- und Betonfertigteilherstellung

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 07.12.2020

Industriekaufmann/-frau

Was macht man in diesem Beruf?

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und ‑lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich. Außerdem erarbeiten sie Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Bedarf an Mitarbeitern,
wirken bei der Personalbeschaffung bzw. ‑auswahl mit und planen den Personaleinsatz.

Beschäftigungsbetriebe:

Industriekaufleute finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Arbeitsorte:

    • in Büroräumen
    • in Besprechungsräumen
    • im Lager
    • in Produktionshallen

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 07.12.2020

Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Karosserietechnik

Was macht man in diesem Beruf?

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Karosserietechnik beurteilen Schäden an
Fahrzeugkarosserien bzw. Karosserie-, Leichtbauteilen und Aufbauten. Mit optischen Messverfahren
stellen sie z.B. fest, wie stark der Rahmen eines Autos nach einem Unfall verzogen ist, oder ermitteln
die Tiefe der Dellen nach einem Hagelschaden. Die verzogenen Rahmen bringen sie mithilfe von
Richtmaschinen wieder in Form. Lohnt sich eine Reparatur nicht mehr, wird das Karosserieteil ausgetauscht.
Kraftfahrzeugmechatroniker/innen reparieren Lackschäden, polieren und konservieren Lackoberflächen. Kleine Schäden bearbeiten sie nach Smart-Repair-Verfahren. Sie ziehen dabei z.B. kleine
Dellen lackschonend heraus oder beheben Schäden der Fahrzeugverglasung. Mithilfe elektronischer
Messwerkzeuge führen sie Fahrwerksvermessungen durch oder ermitteln den Zustand von Brems-,
Dämpfungs- und Niveauregelungssystemen, Klimaanlagen und Sicherheitssystemen. Kunden beraten
sie z.B. bezüglich Reparaturen oder geben Tipps zur Fahrzeugpflege.

Beschäftigungsbetriebe:

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Karosserietechnik finden Beschäftigung in erster Linie in Reparaturwerkstätten, in Karosseriebaubetrieben und bei Herstellern und Ausrüstern
von Kraftwagen.

Arbeitsorte:

    • in Fertigungshallen
    • in Werkstätten

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 07.12.2020

Industriemechaniker (m/d/w)

Was macht man in diesem Beruf?

Industriemechaniker/innen organisieren und kontrollieren Produktionsabläufe und sorgen dafür, dass Maschinen und Fertigungsanlagen betriebsbereit sind. Sie bauen Maschinen oder ganze Fertigungsanlagen, installieren und vernetzen sie und nehmen sie in Betrieb. Wenn ihr Schwerpunkt im Bereich Produktionstechnik liegt, richten sie Maschinen ein, bauen sie um und steuern Fertigungsprozesse. Die Wartung und Reparatur von Betriebsanlagen und technischen Systemen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. Dafür wählen sie Prüfmittel aus, stellen Störungsursachen fest und tauschen z.B. defekte Bauteile oder Verschleißteile aus, prüfen Lager und ziehen Schrauben nach. Ggf. stellen sie Ersatzteile mithilfe von CNCMaschinen auch selbst her. Des Weiteren übergeben sie technische Systeme und Produkte an die Kunden und weisen sie in die Bedienung ein.

Beschäftigungsbetriebe:

Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller produzierenden Wirtschaftsbereiche.

Arbeitsorte:

    • in Werk- bzw. Fabrikhallen
    • in Werkstätten
    • bei Kunden vor Ort

Gebäudereiniger/in

Was macht man in diesem Beruf?

Gebäudereiniger/innen säubern Innenräume und Außenfassaden unterschiedlicher Gebäude. Anhand eines selbst erstellten Arbeitsplans wählen sie zunächst die benötigten Maschinen, Geräte und chemi­schen Mittel aus. Sie beurteilen Oberflächen bzw. den Grad der Verschmutzung und entscheiden sich dann für ein geeignetes Reinigungsverfahren. So wischen sie Böden feucht oder nass, entfernen Fle­cken in Teppichen, reinigen Fassaden mit speziellen Geräten und kehren die Gebäudeumgebung.
Auch spezielle Hygienekonzepte, z.B. für Krankenhäuser oder Reinräume, setzen Gebäudereiniger und Gebäudereinigerinnen um. Daneben halten sie Maschinen und Geräte instand und lagern die be­nötigten Arbeitsmittel fachgerecht.

Wo arbeitet man?

Beschäftigungsbetriebe:
  • Gebäudereiniger/innen finden Beschäftigung
  • bei Gebäudereinigungsunternehmen
  • bei Dienstleistern für die Reinigung von Verkehrsmitteln
  • in Betrieben für Desinfektion und Schädlingsbekämpfung

Arbeitsorte:

  • in verschiedenen Räumlichkeiten beim Kunden (z.B. in Büro­, Schulungs­ und Praxisräumen, Um­
  • kleideräumen, Fabrikhallen oder Krankenhauszimmern)
  • in Fahrzeugen (in der Verkehrsmittelreinigung)
  • im Freien (in der Außenreinigung)

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.02.2019

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Was macht man in diesem Beruf?

Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik installieren Wasser- und Luftversorgungssysteme, bauen Waschbecken, Duschkabinen, Toiletten und sonstige Sanitäranlagen ein und schließen diese an. Als nachhaltige Ver- und Entsorgungssysteme installieren sie unter anderem Anlagen zur Regen- und Brauchwassernutzung. Sie montieren auch Heizungssysteme, stellen Heizkessel auf und nehmen sie in Betrieb. Bei ihren Tätigkeiten bearbeiten sie Rohre, Bleche und Profile aus Metall oder Kunststoff mit Maschinen oder manuell. Zudem bauen sie energieeffiziente und um weltschonende Systeme wie z.B. Solaranlagen, Wärmepumpen und Holzpelletsanlagen in Gebäude ein. Nach der Montage prüfen sie, ob die Anlagen einwandfrei funktionieren und optimal eingestellt sind. Sie installieren Gebäudemanagementsysteme wie z.B. Smart-Home-Systeme und wenden gerätespezifische Software an, z.B. Apps. Sie beraten Kunden, beispielsweise über vernetzte Systemtechnik, und weisen sie in die Bedienung von Geräten und Systemen ein.

Beschäftigungsbetriebe:

  • in versorgungstechnischen Installationsbetrieben
  • bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern

Arbeitsorte:

  • beim Kunden bzw. auf Baustellen
  • in Werkstätten

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 01.04.2019

Elektroniker/in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik

Was macht man in diesem Beruf?

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik planen und installieren elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen der elektrischen Energieversorgung in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen und Anschlüsse für Waschmaschinen, Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und Datennetze. Für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen nehmen sie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen in Betrieb. Hierfür erstellen sie Steuerungsprogramme, definieren Parameter, messen elektrische Größen und testen die Systeme. Sie installieren Empfangs- und Breitbandkommunikationsanlagen sowie Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen, ermitteln Störungsursachen und beseitigen Fehler.

Beschäftigungsbetriebe:

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik finden Beschäftigung
  • in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks
  • bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B. im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)

Arbeitsorte:

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik arbeiten in erster Linie
  •  im Freien
  • in Werkhallen und Werkstätten
  • Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.

Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2019

Fertigungsmechaniker/in

Was macht man in diesem Beruf?

Fertigungsmechaniker/innen montieren nach technischen Zeichnungen und Montageplänen unterschiedliche Produkte wie etwa Haushaltsgeräte, Kraftfahrzeuge oder medizinische Geräte. Einzelteile oder bereits zusammengesetzte Baugruppen fügen sie z.B. durch Verschrauben, Löten oder Kleben zu Maschinen, Apparaten und Geräten zusammen. Dabei achten sie darauf, dass stets die benötigten Materialien, Betriebsmittel und Hilfsstoffe zur Verfügung stehen. Darüber hinaus verlegen Fertigungs­
mechaniker/innen auch elektrische Leitungen, befestigen sie und schließen sie an. Zuletzt stellen sie sicher, dass die fertig montierten Produkte einwandfrei funktionieren und den betrieblichen Qualitäts­richtlinien entsprechen. Wartungs­ und Instandsetzungsaufgaben übernehmen sie ebenfalls. Zudem wirken sie daran mit, die Arbeitsvorgänge in ihrem Bereich kontinuierlich zu verbessern.
Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2019

Elektroniker/in für Geräte und Systeme

Elektroniker/innen für Geräte und Systeme passen Baugruppen an, erstellen Leiterplatten, montieren Komponenten und stellen elektronische Geräte und Systeme für verschiedene Verwendungszwecke her. Sie installieren und konfigurieren Programme oder Betriebssysteme, prüfen Komponenten, erar­
beiten Gerätedokumentationen oder erstellen Layouts. Darüber hinaus kümmern sie sich um die Be­schaffung von Bauteilen sowie Betriebsmitteln und unterstützen Techniker/innen oder Ingenieure bzw. Ingenieurinnen bei der Umsetzung von Aufträgen. Sie planen Produktionsabläufe, richten Fertigungs­
und Prüfmaschinen ein und wirken bei der Qualitätssicherung mit. Außerdem erstellen sie Systemdo­ kumentationen und Fertigungsunterlagen. Auch die Wartung und Instandsetzung fällt in ihren Aufga­benbereich. Im Kundendienst und bei der Reparatur von Geräten grenzen Elektroniker/innen für Gerä­te und Systeme die Fehlerquellen ein und wechseln defekte Teile aus. Zudem beraten sie Kunden und weisen Benutzer in die Handhabung der Geräte ein.
Quelle: BERUFENET (http://arbeitsagentur.de) — Stand: 02.01.2019